"Die aktuelle Entwicklung der internationalen Messeszene zeigt, dass die >VIENNAFAIR< von ihrer ersten Ausgabe an auf dem richtigen Weg war. Der Schwerpunkt auf Galerien aus dem ost- und südosteuropäischen Raum, kombiniert mit spannenden Präsentationen von Galerien aus Westeuropa, Übersee und nicht zuletzt der boomenden Wiener Galerienszene hat sich als wahres Erfolgskonzept erwiesen“, freut sich DI Matthias Limbeck, Geschäftsführer für New Business, Marketing & CEE der Reed Exhibitions Messe Wien. Er bezieht sich dabei auf das große Interesse und die bereits fixierten Anmeldungen zur vierten Ausgabe der >VIENNAFAIR<, die vom 24. bis 27. April 2008 in der Halle A der Messe Wien stattfinden wird. Der neue, internationale Messebeirat hat hervorragende Arbeit geleistet, und die diesjährige >VIENNAFAIR< ist mit 124 teilnehmenden Galerien restlos ausgebucht. Wir haben die Messefläche erweitert und trotzdem stehen noch Galerien auf der Warteliste“, würdigt Limbeck auch die Arbeit des Beirates, bestehend aus Guido W. Baudach – Galerie Guido W. Baudach/Berlin, Anne Blümel – Galerie Lelong/Zürich/New York/Paris, Kerstin Engholm – Engholm Engelhorn Galerie/Wien, Dr. Ursula Krinzinger – Galerie Krinzinger/Wien, Simon Rees – Contemporary Art Centre of Vilnius/Litauen, Michel Rein – Galerie Michel Rein/Paris, Anthony Wilkinson – Wilkinson Art Gallery/London und Mag. Thomas Wüstenhagen – layr:wuestenhagen contemporary/Wien.
Die Internationalisierung ausbauen, den Standort stärken
Es freut mich sehr, dass es uns auch bei der vierten >VIENNAFAIR< gelingen wird, die Messe noch internationaler zu machen und gleichzeitig die österreichische Galerienszene praktisch vollständig einzubinden“, fasst Edek Bartz, der Exhibition Director der >VIENNAFAIR<, die intensive Vorarbeit zusammen, die wieder zu einer spannenden Auswahl an Galerien und einem hochkarätigen Rahmenprogramm für die >VIENNAFAIR< geführt hat. 124 Galerien, davon 46 aus Österreich, 55 aus Westeuropa – davon 31 aus Deutschland – je 2 aus Israel und den USA und 19 aus den Schwerpunktländern Ost- und Südosteuropas werden in der Messe Wien vom 24. bis 27. April 2008 wieder ihre Auswahl der zeitgenössischen Kunstproduktion präsentieren. Mit ihrem Konzept der fortschreitenden Internationalisierung schafft die >VIENNAFAIR< die Voraussetzung für die weitere Entwicklung des Kunstplatzes Wien.
Neben der schon traditionell starken Teilnahme von Berliner Galerien wie Baudach, DNA, Kunstagenten, Jette Rudolph und Antje Wachs, die diesmal durch carlier | gebauer, Feinkost, Open, Gillian Morris und ZAK verstärkt werden, kommen 2008 erstmals zwei Galerien aus Israel (Dvir Gallery und Sommer Contemporary Art, beide aus Tel Aviv) zur >VIENNAFAIR<. Die Athener Galerien gazonrouge, Kalfayan und The Breeder sind ebenso wieder dabei wie Lelong aus Zürich, Baukunst aus Köln, Benden & Klimcak, Viersen, Distrito Cu4tro aus Madrid und Six Friedrich Lisa Ungar aus München. Aus Frankreich haben sich sechs Galerien angemeldet (La Blanchisserie, ColletPark, Eric Dupont, die galerie de multiples, Michel Rein und Suzanne Tarasiève), fünf Teilnehmer kommen aus Grossbritannien (HF Contemporary Art, MOTInternational, Hidde van Seggelen, Max Wigram und Wilkinson). Italien ist mit sechs Galerien vertreten (Ala, Ca´di Fra´, goethe 2, Studio Legale, Davide di Maggio und Traghetto) und aus den USA stellen mit I-20 und Klemens Gasser & Tanja Grunert zwei Galerien bei der >VIENNAFAIR< aus.
Aus Österreich wurden 46 Galerien für die Teilnahme an der >VIENNAFAIR< zugelassen. International renommierte österreichische Galerien wie die Wiener Galerie Heike Curtze, Engholm Engelhorn, nächst St. Stephan, Krinzinger, König, Senn, Hilger, Insam, Janda, Meyer Kainer und Krobath Wimmer, die Galerien aus den Bundesländern wie Ropac, Thoman und Welz und die jungen Galerien Viktor Bucher, layr:wuestenhagen contemporary, Andreas Huber, Dana Charkasi und Patrick Ebensperger bringen mit vielen weiteren einen überzeugenden Auftritt der österreichischen Galerienszene auf die >VIENNAFAIR 2008<.
Große Plattform für Galerien aus Ost- und Südosteuropa
Von Beginn an war die Schwerpunktpräsentation von Galerien aus Ost- und Südosteuropa ein entscheidender Faktor für das große Interesse internationaler Kunstsammler an der >VIENNAFAIR<. 19 Galerien werden 2008 die Werke ihrer KünstlerInnen auf der Kunstmesse in Wien präsentieren. Darunter Galerien die dem Messepublikum schon aus den letzten Jahren bekannt sind, wie Raster, lokal_30 und die Program Art Gallery aus Warschau, 2Meta aus Bukarest, Photon und Skuc aus Laibach, New Moment Ideas Gallery und Remont, beide aus Belgrad, hunt kastner artworks aus Prag, die ACB Gallery aus Budapest, Vartai aus Vilnius und die Space Gallery und Bast´ Art aus Bratislava, von wo auch zwei Neuzugänge auf die >VIENNAFAIR< kommen, die Kressling Gallery und Photoport. Aus Polen mit dabei sind die Czarna Galeria (Warschau), Kisterem aus Budapest und ARC Projects aus Sofia.
Sponsoren ermöglichen Messeteilnahme
Wie schon in den letzten Jahren ist die ERSTE BANK als Hauptsponsor und Unterstützer der Messeteilnahme dieser Galerien entscheidend am Gelingen der Schwerpunktpräsentation beteiligt. Dazu Boris Marte, Head of Corporate Sponsoring der Erste Bank: "Die >VIENNAFAIR< verfolgt ganz ähnliche Ziele wie wir: Nämlich das Potenzial Zentral- und Osteuropas zutage zu fördern. Wir sind heute einer der größten Finanzdienstleister der Region, mit mehr als 16 Millionen Kunden in acht Ländern. Daher liegt uns besonders viel daran, den Menschen dort auch etwas zurückzugeben. Die >VIENNAFAIR< hilft uns dabei. Hier können wir Künstlerinnen und Künstlern aus Zentral- und Osteuropa eine Plattform bieten, von der aus sie sich mit einander vernetzen und ihre Werke einer internationalen Öffentlichkeit präsentieren können." Die Erste Bank ermöglicht einer jährlich steigenden Anzahl von zentral- und osteuropäischen Galerien die Teilnahme an der >VIENNAFAIR<.
ZONE1: Die Sonderpräsentationen der >VIENNAFAIR<
Die auf der letztjährigen >VIENNAFAIR< erstmals präsentierte ZONE1 wird auch im Jahr 2008 eine Weiterentwicklung erfahren. Auf einem eigens gestalteten Areal im Zentrum der Messe können Galerien auf jeweils 20 m² Einzelpräsentationen von Arbeiten junger KünstlerInnen zu speziellen Konditionen zeigen. 19 Präsentationen wurden vom Messebeirat für die ZONE1 ausgewählt. Neu in der ZONE1 sind die Galerie Hubert Winter mit der Installation Panhard Special – The Velocity of Thought“ von Paul Etienne Lincoln, die Galerie Eric Dupont, Paris, mit Arbeiten von Regina Virserius, die Galerie Open, Berlin, mit Fotografie von Katherine Newbegin und Marc Berville MB Prospects, Berlin, mit Zeichnungen von Marko Velk. Nicola von Senger aus Zürich präsentiert Arcangelo Sassolino und Hamish Morrison bringt Arbeiten von Wolfgang Flad von Berlin nach Wien. Aus Bregenz bringt die Galerie Lisi Hämmerle eine Installation des Duos Alexandra Berlinger / Wolfgang Fiel, habres+partner, Wien, zeigen Magda Tóthová und Mario Mauroner Contemporary Art Vienna präsentiert die Skulptur Dorothy“ von Joana Vasconcelos. Die Galerie Mezzanin bietet in der ZONE1 ein Projekt von Manuel Gorkiewicz. Weitere Erstteilnehmer sind das Studio Legale, Rom mit Alika Cooper, die Galerie traversée, München mit Chow Chun Fai und La Blanchisserie, Boulogne mit Arnaud Maguet. Gemeinschaftsprojekte zeigen die Galerien Grita Insam, Wien, mit Cristina Guerra Contemporary Art, Lissabon (Künstler: José Loureiro) und die Galerie Krinzinger Wien mit der Galerie Antje Wachs aus Berlin (Künstlerin: Clarina Bezzola). Zum zweiten Mal in der ZONE1 präsentieren die Galerien Hohenlohe, Wien (Cornelia Schmidt-Bleek), Hidde van Seggelen, London (Natasha Rosling), I-20 (Karen Heagle), New York, und Steinle Contemporary aus München (Krüger/Pardeller).
Übrigens wird die Präsentation des vorjährigen Gewinners der ZONE1, Kamen Stoyanov, vom 18. April bis 18. Mai 2008 mit einer Einzelausstellung im MUMOK zu sehen sein. Es ist uns sehr wichtig, der >VIENNAFAIR< nicht nur den privaten SammlerInnen ein Forum zu bieten, sondern auch den für die Entwicklung der Szene so wichtigen Austausch zwischen Galerien und Museen zu fördern", erläutert Daniela Hinterhölzl, Exhibition Manager der >VIENNAFAIR< die Beweggründe für diese Initiative.
Starke Kooperation mit österreichischen Kunstinstitutionen
Nicht nur für die ZONE1, auch im Informationsbereich der >VIENNAFAIR< werden die Kooperationen mit Museen und Kunstinstitutionen fortgeführt.
Im Rahmen der erweiterten Kooperation präsentieren sich die Kunstinstitutionen im Rahmen der >VIENNAFAIR<, legen ihren Aussendungen einen Gutschein für einen ermäßigten Eintritt zur >VIENNAFAIR< bei oder gewähren >VIENNAFAIR<-Besuchern während der Messe Gratis- bzw. ermäßigten Eintritt in die jeweilige Einrichtung. Folgende Institutionen beteiligen sich derzeit an dieser Kooperation: Albertina, Wien, BA-CA Kunstforum, Wien, lower austria contemporary (kunst im öffentlichen raum niederösterreich, KUNSTRAUM NOE, Kunsthalle Krems, NÖ Landesmuseum, Art/Brut Center Gugging, Hermann Nitsch Museum im Museumszentrum Mistelbach), KUNSTHALLE wien, kunsthistorisches museum wien, MAK Österreichisches Museum für angewande Kunst/Gegenwartskunst, Universität für angewandte Kunst, Wien, MUMOK Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, SAMMLUNG ESSL, Klosterneuburg, EVN Sammlung, Maria Enzersdorf und Kulturkontakt Austria, Wien.
Kunstinstitutionen aus Ost- und Südosteuropa auf der >VIENNAFAIR<
Wie schon in den ersten beiden Jahren, sollen auch Kunstinstitutionen aus dem Ausland sowie aus Ost- und Südosteuropa die Möglichkeit bekommen, sich im Zuge der >VIENNAFAIR< dem Publikum zu präsentieren.
Preis für die beste Standgestaltung
Natürlich bemühen sich die teilnehmenden Galerien um eine attraktive Standgestaltung auf der Kunstmesse. Als zusätzlicher Anreiz wird bei der >VIENNAFAIR 2008< zum dritten Mal der >VIENNAFAIR GALERIENPREIS< der Wirtschaftskammer Wien vergeben. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird im Rahmen der Vernissage am 23. April 2008 von Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, verliehen.
Programm für Sammler und Interessierte: Die Sonderprogramme der >VIENNAFAIR 2008<
Über ein speziell entwickeltes Programm während der Messe und durch Museumsbesuche und Sonderführungen wird die >VIENNAFAIR< wieder rund 200 internationale Kunstsammler nach Wien bringen und damit eine wichtige Basis für den wirtschaftlichen Erfolg der teilnehmenden Galerien schaffen. Ein Vortragsprogramm und Präsentationen von Kunstinstitutionen aus Österreich und Osteuropa runden das vielfältige Angebot der >VIENNAFAIR 2008< ab. (+++)